FREIBURGS NACHTMACHER UND AKTIVISTEN IM GESPRÄCH ÜBER DEN BOOKING FONDS

Simon Waldenspuhl steht auf einer Brücke in den USA und schaut in die Kamera.

Interview: Simon Waldenspuhl

Simon Waldenspuhl ist Teil der Gemeinderatsfraktion der JPG-Fraktion Freiburg und gelernter Veranstaltungskaufmann. Als Kulturmanager arbeitet er für das Studierendenwerk Freiburg und ist seit 2014 aktiver Mitgestalter der kommunalen Kulturpolitik.

Warum unterstützt Du die Idee des Freiburger Booking Fonds und warum sollte das Projekt durch öffentliche Mittel gefördert werden? 

Das Projekt ist eine Stütze für die breite und vielfältige Pop/Subkulturszene in Freiburg, von Jazz zu Techno. Dieses breite Angebot an Nachtkultur macht Freiburg mit zu der lebenswerten Stadt, die sie ist. Kulturförderung ist eine kommunale Aufgabe, da gehört die Pop/ Subkultur selbstverständlich dazu. Man kann es nicht oft genug sagen, Freiburgs Wohlstand hängt auch mit dem breiten kulturellen Angebot von Theater bis Club zusammen.

Könnte sich das Angebot Deiner Meinung nach auch als kultureller Standortvorteil im regionalen Kulturwettbewerb erweisen? 

Klar. Dieser mögliche Zuschuss ermöglicht den BookerInnen in dieser Stadt vielleicht mal ein Act zu holen, der etwas mehr kostet oder noch nie hier gespielt hat. Das erhöht die Qualität und hat natürlich Strahlkraft über die lokale Stadtszene hinaus. Davon profitiert dann auch die Region.

Wenn Du Dir ein, durch Mittel des FBF gefördertes, Booking wünschen könntest, wäre es… 

Also ich stehe hart auf The Undertones, also wenn diese Band sich entschließen würde vor dem Brexit nochmal auf Europa-Tour zu gehen, dann gerne mit Zwischenstopp in Freiburg und Förderung durch den FBF.